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Verkehrsunfall

Am 20.2.2015 rückten wir kurz nach 18:30 mit 10 Mann zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall aus. Auf der Kreuzung von Schwertberger Zubringer mit der B3c waren zwei Autos zusammen gestoßen. Die beteiligten Personen brauchten keine Notversorgung. Die Polizei nahm den Unfall auf und organisierte die Abschleppdienste. Nach dem Binden der Ölspur und der Fahrbahnreinigung rückten wir kurz vor 20 Uhr wieder ein.

Unfall_2015-02-20

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Theorieschulung für Atemschutzträger

Sehr interessant und informativ gestaltete sich der Einstand unseres neuen Atemschutzwartes HBM Tobias Berei.

Bei der ersten allgemeinen Atemschutzübung im Jahr 2015 stand, wie bereits in den Vorjahren, Theorie auf dem Programm.

Der perfekte Innenangriff wurde von den Teilnehmern in einer, durch die Erkenntnisse der kürzlich absolvierten Heißausbildung angeregten, Diskussion erarbeitet. Dabei wurden vom Beginn des Einsatzes bis zur Versorgung der gereinigten Geräte in den Fahrzeugen alle Arbeitsschritte des Atemschutztrupps beleuchtet.

So konnten sehr interessante Rückschlüsse auf die aktuelle Vorgehensweise und notwendige Verbesserungen gewonnen werden.

Nun werden die kommenden Übungen auf dieses Ergebnisse abgestimmt um die Neuerungen schnellstens zu festigen.


Heißübung im Brandcontainer

Bereits am Vorabend zur Heißübung am 06.02.2015, nahmen die drei Atemschutzträger Josef Wieser, Florian Aigner und Tobias Berei an der vorbereitenden Schulung in Mauthausen teil. Hierbei wurde von Experten eines Unternehmens aus Deutschland, das sich auf Feuerwehr-Trainings spezialisiert hat, das Vorgehen bei einem Innenangriff unter die Lupe genommen. Es konnten erstaunliche Unterschiede bei den Vorgehensweisen festgestellt werden. Die angesprochenen Themen waren ausschließlich praxisorientiert und somit für aktive Atemschutzträger besonders lehrreich.

Am Übungstag waren die Teilnehmer mit realitätsnahen Verhältnissen konfrontiert. „Ihr geht da rein, holt die Personen raus, löscht das Feuer, das war‘s!“, lautete die Vorgabe des Übungsleiters. Bei Temperaturen von bis zu 840°C, praktisch „null-Sicht“ und spontan simulierten Flash-Overs (Durchzündung der Rauchgase) gestaltete sich die Personensuche allerdings hochgradig kompliziert.

Trotz der schwierigen Bedingungen konnte das am Vortag Erlernte gut umgesetzt werden und die Übungsteilnehmer konnten Erfahrungen der ganz besonderen Art sammeln. Sowohl die Atemschutzträger, als auch die Ausrüstung wurde unter erstaunlich realen Bedingungen an die Leistungsgrenze herangeführt. Bei einer Nachbesprechung wurde die Vorgehenstaktik besprochen und mögliche Verbesserungen verdeutlicht. Für die Atemschutzträger war dies sicherlich eine der lehrreichsten Übungen im Atemschutzbereich.

Ein großer Dank an das Abschnittsfeuerwehrkommando und die FF Mauthausen für die Einladung und Organisiation der Übung

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Übung “Forstunfall” – Härtetest für Mensch und Maschine

Person unter Baum eingeklemmt lautete die Übungsannahme am 28.01.2015.

Die Alarmierung zur Übung erreichte uns um 19:30. Es wurde mittels GPS-Koordinaten mitgeteilt wo sich der Waldarbeiter zuletzt aufgehalten hatte.

Die Anfahrt in das Waldstück forderte die volle Konzetration der Kraftfahrer. So waren vor Einfahrt in den Wald Schneekette anzulegen. Die Zufahrt zur Unfallstelle war verschneit und mit den Fahrzeugen schwer zugänglich.

Wärend die Mannschaft Schneeketten montierte, wurde durch Einsatzleiter und Melder bereits eine erste Lageerkundung durchgeführt. Unter einem umgestürzten Baum wurde eine schwer verletzte Person vorgefunden. Ein Ast des Baums hatte den Mann gepfält wodurch sich das Entfernen den Baums schwierig gestaltete.

Um weitere Erschütterungen oder Bewegungen des Baums zu vermeiden wurde er mithilfe von Hubzylindern und Zurrgurten abgestützt. Schließlich wurde der Ast, der den Oberkörper des Arbeiters durchbohrt hatte mit einer Bogensäge vorsichtig durchtrennt um ihn aus seiner Lage zu befreien. Der Verletzte wurde abtransportiert und zur weiteren Betreuung an die Rettungsmannschaften übergeben.

Im Anschluss an die Personenrettung nutzten wir die Gelegenheit noch um das Abtrennen von Wurzelstöcken zu trainieren.

Um 22:00 rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein und führten einen Nachbesprechung durch.

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Wir trauern um unseren Kameraden Rudolf Moser