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Heißübung im Brandcontainer

Bereits am Vorabend zur Heißübung am 06.02.2015, nahmen die drei Atemschutzträger Josef Wieser, Florian Aigner und Tobias Berei an der vorbereitenden Schulung in Mauthausen teil. Hierbei wurde von Experten eines Unternehmens aus Deutschland, das sich auf Feuerwehr-Trainings spezialisiert hat, das Vorgehen bei einem Innenangriff unter die Lupe genommen. Es konnten erstaunliche Unterschiede bei den Vorgehensweisen festgestellt werden. Die angesprochenen Themen waren ausschließlich praxisorientiert und somit für aktive Atemschutzträger besonders lehrreich.

Am Übungstag waren die Teilnehmer mit realitätsnahen Verhältnissen konfrontiert. „Ihr geht da rein, holt die Personen raus, löscht das Feuer, das war‘s!“, lautete die Vorgabe des Übungsleiters. Bei Temperaturen von bis zu 840°C, praktisch „null-Sicht“ und spontan simulierten Flash-Overs (Durchzündung der Rauchgase) gestaltete sich die Personensuche allerdings hochgradig kompliziert.

Trotz der schwierigen Bedingungen konnte das am Vortag Erlernte gut umgesetzt werden und die Übungsteilnehmer konnten Erfahrungen der ganz besonderen Art sammeln. Sowohl die Atemschutzträger, als auch die Ausrüstung wurde unter erstaunlich realen Bedingungen an die Leistungsgrenze herangeführt. Bei einer Nachbesprechung wurde die Vorgehenstaktik besprochen und mögliche Verbesserungen verdeutlicht. Für die Atemschutzträger war dies sicherlich eine der lehrreichsten Übungen im Atemschutzbereich.

Ein großer Dank an das Abschnittsfeuerwehrkommando und die FF Mauthausen für die Einladung und Organisiation der Übung

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