Wie die Einsätze und Übungen der letzten Jahre zeigten ist der Bedarf für Kommunikationsmittel auch im Feuerwehrdienst enorm angestiegen. So erweist sich beispielsweise aufgrund großer Entfernung die Kommunikation zwischen Maschinist und Gruppenkommandant oder dem Atemschutztrupp mit der Atemschutzüberwachung als problematisch. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurden nun zwei neue Ausrüstungsgegenstände angeschafft.
Den ersten stelle ein zusätzliches Handfunkgerät dar.
Dieses, mit dem Funkrufnamen Dora Aisting-Furth, wird im LF-A mitgeführt um dort jene Funktionen die im Einsatzfall ereichbar sein müssen zu versorgen. Es ist mit einem externen Handmikrofon mit Kopfhöreranschluss ausgestattet und wurde auf Landes-, Bezirks-, Ausweich und Koordinationsfrequenz programmiert.
Außerdem wurde eine Helmsprechgarnitur gekauft. Diese ermöglicht es dem Atemschutztrupp mit anderen Einheiten in Kontakt zu treten ohne in verrauchten Räumen das Funkgerät suchen zu müssen. Dafür ist im Helm ein Schädeldeckenmikrofon verbaut, welches die Körperschall-Schwingungen aufnimmt und, bei betätigen der Sprechtaste im Brustbereich des Atemschutzgeräts, überträgt. Diese Anlage ist mit einem für das Handfunkgerät mit Rufnamen Cäsar Aisting-Furth passenden Stecker fix auf einem Atemschutzgerät verbaut um eine langwierige Montage im Einsatz zu vermeiden.
Beide Geräte werden nun bei den nächsten Übungen beübt, um im Ernstfall damit richtig umgehen zu können.




