Wenn’s brennt soll schnell gelöscht werden. Diese Erkenntniss ist so alt wie die Feuerwehr selbst. Die Frage nach dem wie ist jedoch gar nicht mehr so banal. Gegenstände in der Wohnung die nicht vom Feuer betroffen sind sollen nach dem Löscheinsatz nach Möglichkeit weiter verwendbar sein und nicht zuletzt sollen auch die Feuerwehrmänner wieder heil vom Innenangriff zurückkehren. Die richtige Technik will also gelernt sein und muss laufend gefestigt werden, um im Ernstfall richtig und schnell reagieren zu können.
Unter Anleitung unseres Zugskommandanten, BI Georg Luftensteiner, trainierten wir am Abend des 27.11.2013 bei Temperaturen um den Gefrierpunkt den Innenangriff mit dem Hohlstrahlrohr. Besonders wichtig sind dabei regelmäßige Temeraturchecks, mit denen der Rohrführer erkennen kann, wie gefährlich die Situation im Brandraum ist. Ist der Rauch zu heiß, wird dieser mit kurzen, stoßweisen Impulsen mit dem Strahlrohr gekühlt. Minimale Löschwassermenge, maximale Löschwirkung durch feine Zersteubung sind die klaren Vorteile dieses Systems. Auch der Ernstfall einer Durchzündung, dem sogenannten Roll-Over, wurde beübt. Dabei ist es für den Trupp wichtig, Bodennähe zu suchen und sich mit dem Wasserstrahl selbst zu schützen.
Das Erlernte wird nun in weiteren Übungen gefestigt und steht für nächstes Jahr vor allem auf dem Ausbildungsplan unserer Atemschutzträger.




